Venendiagnostik und Verödung von Krampfadern und Besenreisern

Die Venendiagnostik mittels Ultraschall (Duplex-Sonographie) ist eine völlig schmerzfreie Untersuchungsmethode. Die äußerlich nicht sichtbaren Venen können dargestellt bzw. ihre Funktionstüchtigkeit getestet werden. Es wird das gesamte Venensystem des Beines von der Leiste beginnend bis zu den Venen des Unterschenkels und des Fußes untersucht.

Bei Verdacht auf tiefe Beinvenenthrombose wird das tiefe Venensystem bezüglich Blutgerinnsel untersucht.

Zur Beurteilung der Krampfadern (Varizen) im oberflächlichen Venensystem werden die Klappen in ihrer Funktion gemessen. Sind die Venenklappen des Beines intakt, kommt es zu keinem Rückfluss des Blutes. Bei geschädigten Klappen passiert das sehr wohl und kann mit der Ultraschalluntersuchung nachgewiesen werden. Anhand dieser Untersuchung ergeben sich die weiteren therapeutischen Schritte (z.B. Kompression, Verödung oder OP).

Die Verödung (= Sklerosierung) von Krampfadern oder Besenreisern erfolgt nach Desinfektion. Das Verödungsmittel wird mit einer dünnen Injektionsnadel an mehreren Stellen in den Venenverlauf gespritzt. Es kommt zu einer gewollten Reizung der Venenwände, wodurch sich die Vene verschließt. Je nach Ausdehnung, Größe und Gewicht des Patienten ist eine maximal zulässige Dosis an Verödungsmittel laut Beipackzettel und klinisch-wissenschaftlicher Erkenntnis möglich. Wir verwenden es pur oder bei größeren Krampfadern aufgeschäumt (= Schaumverödung). Die Sklerosierung wird mit einer hauchdünnen Nadel durchgeführt. Die Einstiche empfinden die meisten Patienten nicht sehr schmerzhaft. Nach der Behandlung ist, abhängig vom Befund, das Tragen von Kompressionsstrümpfen für eine bis mehrere Wochen zur Thromboseprophylaxe an beiden Beinen zu tragen.

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